Ermittlingen gegen Karusselbetreiber
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Nach dem Unfall bei einem Volksfest in Berlin wird gegen den Betreiber des Fahrgerätes «Stargate» ermittelt. Die Behörden gehen dem Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung nach, wie die Polizei am Montag mitteilte. Das Riesenrad-ähnliche Gerät war am Samstag bei voller Fahrt plötzlich gestoppt. Möglicherweise war eine Bremse heiß gelaufen und blockiert. 14 Menschen hingen eine Dreiviertelstunde lang kopfüber in 15 Metern Höhe und konnten erst nach langem Zittern gerettet werden.
Fachleute des TÜV nahmen am Montag das Gerät unter die Lupe. Ein Sprecher des Festveranstalters sagte, der TÜV habe die Bremse ausgebaut und zur Untersuchung in eine Werkstatt gebracht. Ergebnisse sind bislang nicht bekannt. Schon in der vergangenen Woche hatte es einen technischen Defekt bei dem äußerlich einem Riesenrad ähnelnden Fahrgerät gegeben. Es wurde aber rechtzeitig abgeschaltet.
Bei dem Notfall am Samstag wurde kein Fahrgast verletzt, mehrere klagten jedoch über heftige Übelkeit und Schwindelgefühle. Zwei Menschen wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
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