Harry hilft! - Kein Anspruch auf Opferrente?
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Es war ein gut gemeinter Beschluss der Bundesregierung: 50 Millionen Euro jährlich sollen seit 2007 an an jene durch das SED-Regime Verfolgte ausgeschüttet werden, die länger als 6 Monate aus heutiger Sicht unrechtmäßige Haft erdulden mussten. Denn wer in einem Stasigefängnis saß, trägt oft ein Leben lang an dieser Erfahrung. 250 Euro beträgt die Haftopferrente für den Einzelnen, laut Gesetz nicht übertragbar und unpfändbar. Mehr als 9000 Berliner haben im vergangenen Jahr entsprechende Erstanträge gestellt. Doch unter bestimmten Umständen wird die Auszahlung gemindert. Wie kann es sein, dass am Ende eines Antragsmarathons wie in unserem heutigen Fall, plötzlich nur eine Zahlung von 10 Euro im Monat steht, die kaum Porto und Papierkosten deckt?
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Rainer Reich, erhält nur einen Bruchteil der Opferrente
Tino Stephan, Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft
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