Hallo Wiesbaden: Rhoigauer Annekdoote und Jugendverkehrsschule, 12. Oktober 2009
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Rheingauer Originale haben es ihr angetan.
Carla Wiesinger erzählt vom Bürstenmacher, der seine Bohnensuppe in die Stiefel goss, vom Lieschen und ihrem psychologischen Hutkauf oder vom Pannekuchen-Jaab. So abenteuerlich vieles klingt - die Geschichten sind wahr. Da ist sich die 86-jährige Heimatforscherin sicher. Vieles hat Karla Wiesinger selbst aufgeschnappt. Die meisten Anekdoten stammen jedoch von ihrer Mutter, Caroline Struppmann, die als Putzmachermeisterin ein Geschäft in Oestrich-Winkel hatte.
Auch die Großmutter - bei der Karla Wiesinger aufwuchs- trug zur Stoffsammlung bei. Alte Werbeanzeigen und Fotos zieren die Seiten. Karikaturen des Rheingauer Künstlers Karl-Heinz Roth illustrieren die zumeist in Reimform geschriebenen Anekdoten. Viele Bilder hat die Rentnerin aber auch selbst gezeichnet.
Das nächste Buch ist bereits in Arbeit. Es handelt von ihrer Kindheit und Jugend im Rheingau.
Außerdem: Spielerisch lernen. Kinder machen Fahrradführerschein in der Jugendverkehrsschule
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