Berlin Sport: Hertha-Krise: Favre lächelt, Friedrich verletzt
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Lucien Favre lächelte und winkte, als wäre es sein Abschied:
Der Schweizer leitete vor der Krisensitzung beim Fußball- Bundesligisten Hertha BSC am Montag zwar das Training des Tabellen- Letzten, machte danach auf dem Berliner Olympia-Gelände aber einen Bogen um die Journalisten und ließ sich von einem Ordner wortlos vom Platz geleiten. Am Morgen nach dem 1:5-Debakel in Hoffenheim musste Favre anschließend auf einer Krisensitzung um seinen Job kämpfen. Die Hertha-Geschäftsstelle war derweil eine Tabuzone für die Medien. Als Favre zwei Stunden später das Stadiongelände verließen, war er noch weiter Trainer von Hertha BSC, Ergebnisse der Krisensitzung wurden zumindest nicht öffentlich.
Nach der sechsten Liga-Pleite in Serie und dem schlechtesten Saisonstart seit der Abstiegs-Saison 1990/91 scheint der 51-Jährige ebenso ratlos wie seine kopflos agierende Mannschaft. «Es bringt nichts, so kurz nach dem Spiel ein emotionales Fazit zu ziehen», hatte Favre in Hoffenheim erklärt.
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